Unique Content

Individuelle Texte für Ihre Webprojekte

Individualismus

Ein Gedankengespinnst zieht seine Kreise: Es war ein langer Weg, der uns von der Aufstellung einer Theorie fort führte, welche die Möglichkeit des Vorhandenseins einer Formel für omnipotentes Text- und Inhaltsdesign erwägt und uns zur Unmöglichkeit dieser führte, um sie dann auf finale Weise mit der, dem Individuum eigenen, ungleichförmigen Art und Weise zerschlagen haben. Die Aufmerksamkeit der Konsumenten, um die im Online-Marketing gerungen wird, um möglichst hohe Anteile auf dem Markt durch Markenbildung und inhaltliche Spezialisierung und dem Bedienen von Klischees und Gewohnheiten, und Splittergruppen zu erringen, darum geht es im letzten Teil dieses Artikels.

Der Drang zum Individualismus als Motor des kommerziellen Erfolgs klar abgegrenzter Content-Plattformen

Die Erfolge, welche dieses Konzept tagtäglich leistet, sind es welche das Konzept des „goldenen Schnitts“ für das Con-tent Design in der Praxis widerlegen und zeitgleich altbewährte Regeln des Marketing auch in der Online-Welt bestätigen. Eine Büchse der Pandora, will man meinen, mit mehreren Milliarden Menschen als marketingrelevante Zielgruppe, führe unweigerlich zu einer hohen Fragmentation des Internets in Myriaden von Plattformen, welche Kleinstinteressen, zur Folge haben müsste - Und die dennoch ausbleibt. Ausbleiben muss.

Denn dafür sorgt spätestens die Fähigkeit zum Wandel und zum Schließen eines Konsens, ganz gleich welcher Grund-lage dieser entspringt. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein zweiter Vektor, der das erwünschte Ziel des Online-Marketing, eine zuverlässige Berechenbarkeit von Traffic, Konversionsvorgängen und sozialen Aktivitäten zu erreichen, welche man bekanntermaßen durch die möglichst lückenlose Profilierung von einzelnen Nutzern, um ein sich daraus ergeben-des prädiktionsfähiges Verhaltensprofil zu erstellen. Eine Aufgabe, die bis dato selbst Google nicht vollkommen zu erfüllen vermocht hat.

Schnittmengen schaffen Gemeinsamkeiten - Am Beispiel eines Online-Mediums die sozialen Barriere für Ziel-gruppenwachstum ausgelotet

Dies mit einem Beispiel anschaulicher dargestellt: Ein IT-lastiges Webmagazin etwa spricht gleichermaßen Amateure, Interessierte aber auf Affektierte aus dem privaten an, ebenso wie professionelle, wie Anwendungsentwickler, System-integratoren, Systemelektroniker und Kaufleute aus diesem Feld an. Hier zeigt sich, das in einer bestimmten Größe ein Rahmen gefasst werden kann, solange die Schnittmenge ausreichend groß ist und der Anreiz, sich mit Content aus dem eigenen Interessenspektrum zu befassen und regelmäßig zu konsumieren und dennoch fachlich Querbeet zu konsumie-ren.

Bei diesem Beispiel ließe sich im weitesten Sinne von einem „kleinen goldenen Schnitt“ sprechen, wo es gelungen ist, die beschriebene Bestrebung des Konsumenten zur Individualität den Zustand seiner größten Ausdehnung erreicht. Dieser findet sich in inhaltlichen Übereinstimmungen eines gemeinsamen Interessen-, Themen- oder Fachgebietes. Diese Aussage dürfte in der Tat universalen Charakter haben, ohne jedoch die Mitglieder einzelner Medien zu uniformieren, da ein homogener Fluss herrscht, der von den Individualinteressen des Einzelnen bestimmt wird und fließend auf andere Plattformen im Internet übergeht.

Und damit schließt sich der Kreis schlussendlich, denn sie beschreibt beispielhaft die äußeren Grenzen, welche in der Inhaltskonzeption einzelner Medien ausgereizt werden können, um möglichst umfangreiche Anteile sich thematisch und fachlich überlappender Zielgruppen zu vereinen. Und somit den sozialen Gegenbeweis für den „goldenen Schnitt“, welcher sich an die Seite der kommerziellen Widerlegung in der Praxis gesellt.

Fazit - Ein Ding der Unmöglichkeit - Die Vollkommenheit des Content Design

So bleibt zu diesem Wunschtraum von Produktmanagern, Content-Texter, Online-Marketern und Analysten gleichermaßen unerfüllt, zumindest in ihrem universellen Umfang, welcher an der nicht vorhandenen Gleichförmigkeit und dem kaum hervorsagbaren Verhalten von Nutzerströmen im WWW, geschweige denn einzelner Nutzer, grandios zerschellt und sich lediglich, als Zugeständnis an das zugrundeliegende Konzept, sich auf partikulare Interessensgruppen reduziert.

Für den gesamten Bereich des Online-Marketing bleibt die Erfindung eines „Stein der Weisen“ aus und es werden weiter Analysen zur Zielgruppenbestimmung notwendig sein ebenso wie die immer stärker auf das social feedback ange-wiesenen Suchmaschinenoptimierer ihren Instinkt für Trends und Märkte schulen müssen, welche neben der klassischen SEO auf technischer Ebene, durch Googles Gnaden einen immer stärkeren Einfluss zubesprochen bekommen und die Inhalte für den Mensch gestaltet werden müssen, statt für die Maschine und in einem, eine Vielzahl Konsumenten ansprechenden Produkt endet, das eine kommerziell relevante Anzahl an Internetnutzern anzusprechen vermag - nur eben nicht alle!

Denn von den Standpunkten der vergangenen Seiten ausgehend, ist es unweigerlich klar, dass die Erschaffung einer Verhältnismäßigkeit im Content Design, welches für jeden Menschen als vollkommen Empfunden würde, nicht möglich ist. Ihr Zustandekommen scheitert an der Diversität des menschlichen Geistes und so wird auch in Zukunft ein großer Schwerpunkt des Online Marketings die Eruierung der Wünsche jener Zielgruppen sein, welche für das eigene Produkt, die Marke oder die Plattform gewonnen werden sollen. Der goldene Schnitt dagegen bleibt das Hoheitsgebiet der ge-staltenden Künste, auch und gerade im Weltmarkt Internet.